Zander

Zander

Zander

Fakten

Rekordgewicht:

37 Pfund 200 Gramm

Durchschnittslänge:

45 – 55 Zentimeter

Beste Methoden:

Spinnfischen, Grundangeln

Beste Köder:

Gummiköder

Beste Fangzeit:

Frühjahr, Herbst

Verhalten beim Drill:

Kämpfen am Grund, nutzen im Fluss die Strömung. Können es an Kraft aber nicht mit dem Hecht aufnehmen.

Gerät:

Mittlere Rute, 25er Schnur, 6er Haken (Zwilling oder Einzelhaken)

Entspannte Fangtipps

Drilling gegen Fehlbisse

Beim Angeln mit Plastikfischen kommt es oft zu Fehlbissen, weil die Zander nur das hintere Drittel des Gummiköders ins Maul nehmen – und somit am Einzelhaken des Twister-Bleikopfs vorbei beißen. Der Trick gegen Fehlbisse; Statten Sie Ihren Gummifisch mit einem zusätzlichen Drilling aus. Er wird im hinteren Drittel der Flanke des Weichplastikfisches platziert und über eine Schlaufe mit dem Karabinerwirbel vor dem Twister verbunden. Falls Sie Hechte erwarten, sollten Sie ein Stahlvorfach nehmen. Diese Montage sorgt dafür, dass die meisten Zander hängen.

Zander erzittern

Beim Grundangeln auf Zander kommt es auf eine feine Bissanzeige an. Warum wenden Sie nicht ein paar Tricks aus der Friedfischangelei an? Zum Beispiel kann es sehr erfolgreich sein, einen kleinen Fischfetzen mit Hilfe der Zitterspitze anzubieten. Durch ein Knicklicht funktioniert diese Bissanzeige auch bei Nacht. Achten Sie darauf, dass Ihr Haken aus dem kleinen Fischstückchen ragt. Dann können Sie blitzschnell anschlagen – schneller jedenfalls, als der Zander Verdacht schöpfen und den Köder wieder loslassen könnte.

Ganz langsam!

Wenn das Wasser kalt ist, sollten Sie beim Twistern immer wieder längere Pausen einlegen. Lassen Sie Ihren Köder zum Grund sinken, halten Sie die Schnur stramm und senden Sie ein leichtes Zittern zum Köder. Nach ein paar Sekunden heben Sie die Rute wieder an, damit der Twister seinen nächsten Sprung macht. Diese langsame Köderführung verlockt auch träge Fische dazu, den Twister zu nehmen – vor allem dann, wenn Sie den liegenden Twister wieder anheben!