Schleie

Schleie

Schleie

Fakten

Rekordgewicht:

9 Pfund 475 Gramm

Durchschnittslänge:

35 – 45 Zentimeter

Beste Methode:

Posenangeln und Grundangeln

Beste Köder:

Würmer

Beste Fangzeit:

Sommer

Verhalten beim Drill:

Kämpft nicht schlecht. Strebt auf Wasserpflanzen zu. Kenn es im Drill aber nicht mit Karpfen der gleichen Größe aufnehmen.

Gerät:

Mittlere Rute, 25er Schnur, 10er Haken

Entspannte Fangtipps

Denn sie sollen hängen!

Schleienbisse sind nichts für schlechte Nerven! Minutenlang kann es an Ihrer Pose zupfen, ohne dass die Schleie den Köder wirklich nimmt. In solchen Fällen liegen die Nerven bald so blank wie der Haken. Ein gutes Gegenmittel an solchen Tagen: Verwenden Sie möglichst kleine Köder. Also Wurmstückchen statt Würmer. Ihr Haken steht frei. Nun können Sie bei jeder Bewegung der Pose davon ausgehen, dass die Schleie Ihren Köder im Maul hat. Ein früher Anhieb kann den gewünschten Erfolg bringen.

Frühstart

Die Schleie gehört zu den Frühaufstehern. Im Sommer beißt Sie am besten im Morgengrauen. Schon mit den ersten Sonnenstrahlen kann das Beißen vorbei sein. Darum sollten Sie zum Schleienangeln früh aus den Federn steigen.

Erdige Schleien

Wer Schleien anfuttern will, hat ein Problem: Weißfische und Karpfen sind einfach schneller. Oft räumen sie das Futter ab, ehe die erste Schleie davon kosten kann. Also brauchen Sie ein Anfutter, das die Schleien ganz besonders anspricht, die anderen Friedfische aber weniger. Bewährt hat sich das Füttern mit puren Würmern in Bällchen aus Erde. So bleibt das Futter am Gewässergrund für die anderen Fische zunächst unsichtbar. Die Schleie aber stöbert die Würmer auf, weil sie eine feine Nase und eine Vorliebe fürs Wühlen im Grund hat. Weiterer Vorteil: Die Schleien brauchen lange, bis sie alle Würmer gefunden haben. Folglich bleiben sie auch lange am Platz. Oft werden Sie mehrere Fische fangen.