Karpfen

Spiegelkarpfen

Spiegelkarpfen

Fakten

Rekordgewicht:

62 Pfund 400 Gramm

Durchschnittslänge:

45 – 55 Zentimeter

Beste Methode:

Grundangeln

Beste Köder:

Mais, Boile, Frolic

Beste Fangzeit:

Sommer

Verhalten beim Drill:

Der beste Kämpfer im Süßwasser! Kapitale können in einem Rutsch über 100 Meter Schnur von der Rolle reißen. Sie steuern am liebsten auf Wasserpflanzen zu.

Gerät:

Mittlere Rute, 30er Schnurr, 6er Haken

Entspannte Fangtipps

Oberflächlich fangen

An kleinen Seen und Teichen haben sich die Karpfen oft daran gewöhnt, Brotreste von der Oberfläche zu schlürfen. Diese Vorliebe können Sie beim Angeln nutzen. Brechen Sie von einem Brötchen ein Stück Kruste in der Größe einer halben Streichholzschachtel ab und spießen Sie es auf einen 6er Haken, Füttern Sie ein paar Brotstückchen an und werfen Sie Ihren Köder aus. Auf kurze Entfernungen können Sie die freie Leine verwenden. Sonst nehmen Sie eine Pose, die Sie 1,5 Meter vom Köder zwischen Stopper und Bleischroten auf der Hauptschnur fixieren. Die Schnur danach ist unbebleit, der Köder treibt auf. Oft sehen Sie, wie die Karpfen Ihren Köder mit Bugwelle ansteuern und hörbar einschlürfen. Lassen Sie sich mit dem Anhieb zwei bis drei Sekunden Zeit, dann sitzt der Haken!

Karpfen-Signale

Woher sollen Sie an einem fremden Gewässer wissen, wo die Karpfen stehen? Achten Sie auf ein paar Signale:

  • Karpfen erzeugen beim Fressen kleine Bläschen an der Oberfläche (wie die Brassen).
  • Karpfen hinterlassen am Grund schüsselförmige Mulden, die im klaren oder flachen Wasser gut zu erkennen sind.
  • Karpfen springen oft aus dem Wasser, was zu einem unüberhörbaren Klatschen führt.
  • Karpfen schieben im flachen Wasser Bugwellen.
  • Karpfen lassen Wasserpflanzen gespenstisch wippen.

All diese Signale deuten auf Karpfenstandplatze hin. Hier sollten Sie füttern und fangen!

Futterspur legen

Beim Anfüttern von Karpfen hat es sich in größeren Gewässern belegt, Futterspuren zu legen. Das bedeutet, wenn Sie zum Beispiel mit drei Kilo Hartmais füttern: Sie werfen zwei Kilo an einer bestimmten Stelle ein, zum Beispiel 30 Meter vom Ufer entfernt. Nun legen Sie mit dem restlichen Mais eine Futterspur, beispielsweise vom Futterplatz bis vors Ufer. So decken Sie mit Ihrem Mais 30 Meter ob, deshalb werden die Karpfen Ihren Futterplatz eher finden. Stößt nämlich ein Fisch auf Ihre Futterspur, wird er ihr folgen- und schnell an Ihrem Futterplatz sein (den er sonst verfehlt hätte!).