Aal

Aal

Aal

Fakten

Rekordgewicht:

12 Pfund 40 Gramm

Durchschnittslänge:

35 – 55 Zentimeter

Beste Methode:

Grundangeln

Beste Köder:

Tauwurm, kleine Köderfische

Verhalten beim Drill:

Kampfstark für seine Größe. Setzt sich oft an Hindernissen fest (siehe Tipp)

Gerät:

Starke Rute, 30er bis 35er Schnurr, 6er Haken

Entspannte Fangtipps

Ganz dicht

Warum in die Ferne werfen, wenn das Gute schwimmt so nah? Aale lassen sich direkt am Ufer überlisten, vor allem, wenn man Baumwurzeln ins Wasser reichen. Oder wenn Wasserpflanzen, zum Beispiel Seerosen, ihnen Schutz bieten. Oft reicht es dann, dass Sie den Köder direkt unter der Rutenspitze abseilen – sofern Sie sich still verhalten und Ihre Taschenlampe abblenden. Beim Angeln mit zwei Ruten sollten Sie eine in Ufernähe und die andere draußen platzieren. Dort, wo Sie die meisten Bisse bekommen, legen Sie nach einiger Zeit dann beide Ruten aus (sofern Sie das entspannte Angeln mit einer einzigen Rute nicht ohnehin vorziehen).

Befreiungs-Kunst

Ein schöner Aal kämpft an Ihrer Rute – doch mit einem Schlag bewegt sich nichts mehr. Aale setzen sich im Drill fest, indem sie sich um ein Hindernis winden. Dann müssen Sie nicht abreißen, wie es viele Kollegen tun. Dann können Sie die Fische oft mit einem Trick lösen: Kurbeln Sie die Schnur so stramm wie möglich, während Ihre Rutenspitze in Richtung des Hängers zeigt. Dann klopfen Sie mit der Handkante auf den Rutengriff. Oft ist der Aal im wahrsten Sinne erschüttert – und lässt das Hindernis wieder los. Zur Vorbeugung sollten Sie Aale im Drill so schnell wie möglich aus dem Wasser holen.

Schnell versorgt

Aale beißen meist schubweise, deshalb kommt es darauf an, dass Sie gefangene Fische schnell versorgen und Ihren Köder wieder auslegen. Am einfachsten geht das, indem Sie die Aale erst gar nicht vom Haken lösen – sondern das Vorfach ausklinken und die Fische in einen mit Wasser gefüllten Eimer geben. Erst legen Sie Ihre Rute wieder aus, dann kümmern Sie sich um die Beute im Eimer – ohne den Bissanzeiger Ihrer Grundrute aus dem Auge zu lassen.